In der aktuellen Debatte über künstliche Intelligenz wird häufig betont, dass KI Prozesse beschleunigt, Routinen automatisiert und Produktivität steigert. Das ist richtig, beschreibt aber nur einen Teil der Veränderung. Die tiefere Entwicklung besteht darin, dass sich durch KI nicht nur Arbeitsmittel verändern, sondern auch Rollen, Verantwortlichkeiten und Formen der Zusammenarbeit. Genau deshalb ist der Einsatz von KI vor allem ein Veränderungsprozess, der aktiv gestaltet werden muss.Weiterlesen
Kategorie-Archive: KI-Praxis
Warum KI keine Frage der IT ist?
Künstliche Intelligenz wird in vielen Organisationen oft noch immer als technisches Thema behandelt. Zuständig ist dann die IT, ergänzt um Datenschutz und Informationssicherheit.
Diese Einordnung wirkt auf den ersten Blick logisch, greift jedoch zu kurz. Weiterlesen
Rollenwechsel im Krankenhauseinkauf: Der Einkäufer als Dirigent von KI-Systemen
Der Einkauf im Krankenhaus befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Der Klinikeinkauf entwickelt sich in den kommenden zwei bis drei Jahren stärker den je zu einer strategischen Steuerungsrolle. Einkäufer werden zu Dirigenten eines komplexen Orchesters aus autonomen KI-Assistenten, Datenquellen und digitalen Entscheidungshelfern. Nicht die einzelne Bestellung steht im Mittelpunkt, sondern die Orchestrierung intelligenter Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Auslöser dieses Wandels ist nicht allein die Digitalisierung, sondern der zunehmende Einsatz autonomer KI-Systeme, die große Teile der bisherigen Einkaufsarbeit eigenständig übernehmen können.Weiterlesen
Vergabe von KI-Lösungen: Worauf es in der Ausschreibung ankommt
Künstliche Intelligenz lässt sich nicht sinnvoll wie klassische Software ausschreiben. Wer KI-Lösungen mit detaillierten technischen Vorgaben oder rein preisgetriebenen Wertungen beschafft, riskiert Fehlentscheidungen, Innovationsverluste und spätere Umsetzungsprobleme. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Vergabe liegt deshalb nicht in mehr Technik, sondern in der richtigen Struktur der Ausschreibung.Weiterlesen
Unstrukturierte KI-Einführung im Krankenhaus: Warum aktionistische Insellösungen gefährlich sind
Die zunehmende Verfügbarkeit generativer und analytischer KI-Tools verführt zahlreiche Krankenhäuser dazu, schnelle, punktuelle Lösungen einzukaufen – etwa Software zur automatisierten Erstellung von Patientenbriefen, KI-gestützte Telefonassistenten oder Tools zur intelligenten Dokumentation. Dieser aktionistische Zugriff erscheint kurzfristig attraktiv, erzeugt aber langfristig erhebliche Risiken. Die Einführung von KI im Krankenhaus ohne strukturierten Rahmen kann zu Lock-In-Effekten, ineffizienten Insellandschaften, Sicherheitsproblemen und Verstößen gegen regulatorische Vorgaben wie den EU AI Act führen.Weiterlesen
KI im Krankenhauseinkauf: Die größten Bedenken – und wie man ihnen strategisch begegnet
Die aktuellen Ergebnisse einer kleinen Umfrage von Zukunft Krankenhauseinkauf mit der Fragestellung: „Welche Risiken oder Bedenken haben Sie beim Einsatz von KI?“ zeigen deutlich, welche Themen die Verantwortlichen im Gesundheitswesen am meisten beschäftigen. Besonders auffällig ist die Verteilung der Stimmen: Während Datenschutz mit 40 Prozent der Antworten weiterhin ein dominierendes Thema bleibt, liegen Fehlentscheidungen durch KI mit 47 Prozent sogar noch darüber. Diese beiden Aspekte verdeutlichen, wie stark der Wunsch nach Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle den Diskurs prägt, wenn KI-Lösungen in komplexe Beschaffungsprozesse integriert werden sollen.Weiterlesen
KI im Krankenhaus: Wie Fine-Tuning-Rechte, Insolvenzrisiken und Vertrags-Lock-ins die Kontrolle über klinische Prozesse gefährden
Der Einsatz generativer KI im Krankenhaus wird zunehmend interessant für viele Kliniken. Von automatisierter Dokumentation über Kodierunterstützung bis hin zu Entscheidungsassistenzsystemen sind enorme Effizienzgewinne denkbar. Gleichzeitig ist dies jedoch mit einer neuen Form der Abhängigkeit verbunden, die weit über frühere IT-Risiken hinausgeht und die bei KI-Projekten bedacht werden sollte. Besonders brisant wird es dort, wo Krankenhäuser Teile ihrer Prozesslogik an externe Modelle delegieren und Anbieter vertraglich Rechte an Fine-Tuning-Ergebnissen behalten.
localmind.ai und der Security-GAU: Eine Katastrophe mit Ansage?
Künstliche Intelligenz begeistert Unternehmen und Organisationen durch ihre Möglichkeiten, Daten zu analysieren, Prozesse zu automatisieren und Innovationen zu fördern. Doch die Schattenseite dieser Entwicklung zeigt sich spätestens dann, wenn die IT-Sicherheit vernachlässigt wird. Der aktuelle Sicherheitsvorfall beim österreichischen KI-Startup localmind.ai ist ein warnendes Beispiel dafür, wie gravierend die Folgen einer falschen Priorisierung beim Aufbau von KI-Plattformen sein können.Weiterlesen
Warum 95 % der KI-Projekte scheitern – und wie Unternehmen echten Mehrwert schaffen
Künstliche Intelligenz ist spätestens seit der Einführung von ChatGPT und anderen generativen Modellen das Top-Thema der digitalen Transformation in vielen Unternehmen. Doch zwischen Hype und Realität klafft eine Lücke: Die aktuelle MIT-Studie „The GenAI Divide: State of AI in Business 2025“ liefert einen ernüchternden Befund – 95 % aller KI-Pilotprojekte in Unternehmen scheitern und erzielen keinen messbaren ROI. Die Probleme liegen aber nicht in der KI selbst.Weiterlesen
KI im Krankenhaus: Warum ein Gate-Modell KI wirklich nutzbar macht
KI wird im Klinikalltag nur dann zum Gewinn, wenn Einführung und Betrieb strukturiert, nachvollziehbar und rechtskonform gesteuert werden. „Strukturiert“ heißt: Jeder Anwendungsfall folgt demselben klar definierten Ablauf — von der Idee bis zum Regelbetrieb. „Nachvollziehbar“ bedeutet: Entscheidungen, Risiken und Verantwortlichkeiten sind dokumentiert und auditfähig. „Rechtskonform“ verlangt die frühzeitige Einbindung der maßgeblichen Regelwerke: Datenschutz (DSGVO), Medizinprodukterecht, IT-Sicherheitspflichten sowie der EU AI Act. Genau dafür eignet sich ein Gate-Modell. Es verhindert späte Überraschungen, senkt Implementierungsrisiken und schafft verlässliche Entscheidungsgrundlagen für die Geschäftsführung.Weiterlesen









