„Ausschreibung? Dann kann man sowieso nichts machen!“
„Ich muss nur mit dem Preis runtergehen, dann haben wir den Auftrag!“
Das sind zwei Trugschlüsse, die oft einen Auftrag kosten.
„Ausschreibung? Dann kann man sowieso nichts machen!“
„Ich muss nur mit dem Preis runtergehen, dann haben wir den Auftrag!“
Das sind zwei Trugschlüsse, die oft einen Auftrag kosten.
Öffentliche Vergabeverfahren bieten Unternehmen attraktive Chancen: planbare Aufträge, seriöse Auftraggeber und oft langfristige Geschäftsbeziehungen. Gleichzeitig sind sie anspruchsvoll. Wer sich ohne klare Strategie und Taktik beteiligt, investiert schnell viel Zeit in Angebote, die kaum realistische Erfolgsaussichten haben.
Eine erfolgreiche Teilnahme beginnt deshalb nicht erst mit dem Ausfüllen der Vergabeunterlagen. Sie beginnt deutlich früher…Weiterlesen
Der Einkauf im Krankenhaus befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Der Klinikeinkauf entwickelt sich in den kommenden zwei bis drei Jahren stärker den je zu einer strategischen Steuerungsrolle. Einkäufer werden zu Dirigenten eines komplexen Orchesters aus autonomen KI-Assistenten, Datenquellen und digitalen Entscheidungshelfern. Nicht die einzelne Bestellung steht im Mittelpunkt, sondern die Orchestrierung intelligenter Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Auslöser dieses Wandels ist nicht allein die Digitalisierung, sondern der zunehmende Einsatz autonomer KI-Systeme, die große Teile der bisherigen Einkaufsarbeit eigenständig übernehmen können.Weiterlesen
Künstliche Intelligenz lässt sich nicht sinnvoll wie klassische Software ausschreiben. Wer KI-Lösungen mit detaillierten technischen Vorgaben oder rein preisgetriebenen Wertungen beschafft, riskiert Fehlentscheidungen, Innovationsverluste und spätere Umsetzungsprobleme. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Vergabe liegt deshalb nicht in mehr Technik, sondern in der richtigen Struktur der Ausschreibung.Weiterlesen
Die Entscheidung des BayObLG (Beschluss vom 07.05.2025 – Verg 8/24 e) betrifft einen hochaktuellen Streit zwischen zwei konkurrierenden Einkaufsgemeinschaften im Gesundheitswesen um die Vergabe von Beschaffungsdienstleistungen durch ein Klinikum. Die Entscheidung beleuchtet grundlegende Prinzipien wie den Beurteilungsspielraum, das Transparenzgebot und die ordnungsgemäße Dokumentation von Wertungsentscheidungen – mit weitreichenden Folgen für die Praxis öffentlicher Beschaffung im Gesundheitssektor, insbesondere bei Ausschreibungen mit hohem Qualitätsanteil und großem Ermessensspielraum. Schulungen, z.B. zur strukturierten Konzeptbewertung, sind dabei keine Kür, sondern Pflicht.Weiterlesen
Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) bringt tiefgreifende Veränderungen in der deutschen Krankenhauslandschaft mit sich. Im Rahmen der Umsetzung des KHVVG kommt es jedoch zu Herausforderungen, auch im Bereich der öffentlichen Auftragsvergabe. Denn vergaberechtliche Nachprüfungsverfahren können jede Planung ins Wanken bringen.Weiterlesen
Gefahr für Fördermittel im Krankenhausbereich: Wenn kleine Vergabefehler teuer werden
In Zeiten wachsender Investitionsbedarfe sind Fördermittel für viele Krankenhäuser ein essenzielles Mittel zur Realisierung wichtiger Projekte. Ob Modernisierung von OP-Sälen, Digitalisierung der Pflegeprozesse oder Neubauprojekte – ohne Fördermittel geht oft nichts. Doch die Bedingungen für den Erhalt dieser Gelder sind streng. Und: Schon kleine Vergabefehler können zu massiven finanziellen Konsequenzen führen.Weiterlesen
Wer sich mit Krankenhausplanung, Medizintechnik oder IT-Infrastruktur beschäftigt, kennt das: Der Druck ist hoch, die Anforderungen komplex – und dann muss auch noch rechtssicher beschafft werden. Das aktuelle Urteil des OLG Düsseldorf vom 29.05.2024 führt uns eindrücklich vor Augen, wie gravierend kleine Unstimmigkeiten in der Ausschreibungsmethodik sein können. Oder deutlicher gesagt: Wie schnell aus einem durchdachten Vergabeverfahren ein vergaberechtswidriges Verfahren wird.Weiterlesen
Der Bundesrat hat in seiner 1052. Sitzung am 21. März 2025 die Verordnung zur Verwaltung des Transformationsfonds im Krankenhausbereich (Krankenhaustransformationsfond-Verordnung – KHTFV) beschlossen.
Die Krankenhaustransformationsfonds-Verordnung (KHTFV) soll der Ausgestaltung des mit dem KHVVG eingeführten Transformationsfonds zur Förderung strukturverbessernder Vorhaben in der Krankenhausversorgung dienen.
Die Vergabe von Aufträgen wird aber teilweise noch komplexer als bei den KHZG-Ausschreibungen.
Vergabeverfahren unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben, um Transparenz, Gleichbehandlung und fairen Wettbewerb sicherzustellen. Immer öfter nutzen Bieter die Möglichkeiten einer Rüge. Für Auftraggeber hat eine Rüge jedoch weitreichende Folgen – von Verzögerungen über zusätzliche Kosten bis hin zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Neben rechtlichen Aspekten ist es wichtig auch die „psychologischen Auswirkungen“ einer Rüge zu beachten.Weiterlesen