Willkommen beim Fachblog „Das Unternehmen der Zukunft“

Herzlich willkommen beim Fachblog Das Unternehmen der Zukunft – dem erweiterten Nachfolger von Das Krankenhaus der Zukunft. Was 2017 als Plattform für innovative Ansätze und Entwicklungen im Gesundheitswesen begann, hat sich nun zu einem Blog entwickelt, der alle Branchen umfasst und den Fokus auf zukunftsorientierte Unternehmensführung legt.

Wir verbinden unsere Erfahrungen und Erfolge aus der Vergangenheit mit einer breiteren Perspektive auf Digitalisierung, Führungskultur und nachhaltige Geschäftsstrategien. Begleiten Sie uns auf dem Weg, Unternehmen jeder Art für die Herausforderungen von morgen zu stärken. Profitieren Sie von praxisnahen Einblicken und fundierten Analysen, um Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu steuern.

Ihr
Adam Pawelek
Chefredakteur


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Warum KI keine Frage der IT ist, sondern der Unternehmenskultur und Werte

Warum KI keine Frage der IT ist?

Künstliche Intelligenz wird in vielen Organisationen oft noch immer als technisches Thema behandelt. Zuständig ist dann die IT, ergänzt um Datenschutz und Informationssicherheit.

Diese Einordnung wirkt auf den ersten Blick logisch, greift jedoch zu kurz. Weiterlesen

Ghosting in Klinikprojekten – ein zunehmendes Phänomen

Ghosting war lange ein Begriff aus dem privaten Umfeld oder aus dem Recruiting. Inzwischen hält dieses Phänomen zunehmend Einzug in Klinikprojekte. Entscheidungsträger oder interne Stakeholder reagieren plötzlich nicht mehr. E-Mails bleiben unbeantwortet, Termine werden kommentarlos abgesagt, Rückmeldungen verzögern sich über Wochen, telefonisch ist niemand zu erreichen. Für laufende Klinikprojekte ist dieses Verhalten mehr als nur irritierend. Es wird zu einem echten Risiko.Weiterlesen

Rollenwechsel im Krankenhauseinkauf: Der Einkäufer als Dirigent von KI-Systemen

Der Einkauf im Krankenhaus befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Der Klinikeinkauf entwickelt sich in den kommenden zwei bis drei Jahren stärker den je zu einer strategischen Steuerungsrolle. Einkäufer werden zu Dirigenten eines komplexen Orchesters aus autonomen KI-Assistenten, Datenquellen und digitalen Entscheidungshelfern. Nicht die einzelne Bestellung steht im Mittelpunkt, sondern die Orchestrierung intelligenter Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der Auslöser dieses Wandels ist nicht allein die Digitalisierung, sondern der zunehmende Einsatz autonomer KI-Systeme, die große Teile der bisherigen Einkaufsarbeit eigenständig übernehmen können.Weiterlesen

Ausschreibung von KI-Lösungen

Vergabe von KI-Lösungen: Worauf es in der Ausschreibung ankommt

Künstliche Intelligenz lässt sich nicht sinnvoll wie klassische Software ausschreiben. Wer KI-Lösungen mit detaillierten technischen Vorgaben oder rein preisgetriebenen Wertungen beschafft, riskiert Fehlentscheidungen, Innovationsverluste und spätere Umsetzungsprobleme. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Vergabe liegt deshalb nicht in mehr Technik, sondern in der richtigen Struktur der Ausschreibung.Weiterlesen

Unstrukturierte KI-Einführung im Krankenhaus: Warum aktionistische Insellösungen gefährlich sind

Unstrukturierte KI-Einführung im Krankenhaus: Warum aktionistische Insellösungen gefährlich sind

Die zunehmende Verfügbarkeit generativer und analytischer KI-Tools verführt zahlreiche Krankenhäuser dazu, schnelle, punktuelle Lösungen einzukaufen – etwa Software zur automatisierten Erstellung von Patientenbriefen, KI-gestützte Telefonassistenten oder Tools zur intelligenten Dokumentation. Dieser aktionistische Zugriff erscheint kurzfristig attraktiv, erzeugt aber langfristig erhebliche Risiken. Die Einführung von KI im Krankenhaus ohne strukturierten Rahmen kann zu Lock-In-Effekten, ineffizienten Insellandschaften, Sicherheitsproblemen und Verstößen gegen regulatorische Vorgaben wie den EU AI Act führen.Weiterlesen

KI im Krankenhauseinkauf: Die größten Bedenken – und wie man ihnen strategisch begegnet

Die aktuellen Ergebnisse einer kleinen Umfrage von Zukunft Krankenhauseinkauf  mit der Fragestellung: „Welche Risiken oder Bedenken haben Sie beim Einsatz von KI?“ zeigen deutlich, welche Themen die Verantwortlichen im Gesundheitswesen am meisten beschäftigen. Besonders auffällig ist die Verteilung der Stimmen: Während Datenschutz mit 40 Prozent der Antworten weiterhin ein dominierendes Thema bleibt, liegen Fehlentscheidungen durch KI mit 47 Prozent sogar noch darüber. Diese beiden Aspekte verdeutlichen, wie stark der Wunsch nach Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Kontrolle den Diskurs prägt, wenn KI-Lösungen in komplexe Beschaffungsprozesse integriert werden sollen.Weiterlesen

KI im Krankenhaus: Wie Fine-Tuning-Rechte, Insolvenzrisiken und Vertrags-Lock-ins die Kontrolle über klinische Prozesse gefährden

Der Einsatz generativer KI im Krankenhaus wird zunehmend interessant für viele Kliniken. Von automatisierter Dokumentation über Kodierunterstützung bis hin zu Entscheidungsassistenzsystemen sind enorme Effizienzgewinne denkbar. Gleichzeitig ist dies jedoch mit einer neuen Form der Abhängigkeit verbunden, die weit über frühere IT-Risiken hinausgeht und die bei KI-Projekten bedacht werden sollte. Besonders brisant wird es dort, wo Krankenhäuser Teile ihrer Prozesslogik an externe Modelle delegieren und Anbieter vertraglich Rechte an Fine-Tuning-Ergebnissen behalten.

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Fusionen der Einkaufsgemeinschaften: Risiken für Krankenhäuser, Chancen für Lieferanten

In der Welt des Gesundheitswesens stehen Veränderungen selten unter dem Motto „weniger ist mehr“. Wer groß ist- hat die Macht. So glaubt man wohl, in dem eine Einkaufsgemeinschaft mit einer anderen fusionieren will. So will bekannterweise die Prospitalia mit der Sana fusionieren, die AGKAMED mit der GDEKK und Clinicpartner mit PEG.

Wenn sich zwei große Einkaufsgesellschaften zusammenschließen, bedeutet das nicht nur neue Logos auf PowerPoint-Folien, sondern ein ganzes Bündel an Umwälzungen – strategisch, operativ und wirtschaftlich. Besonders Krankenhäuser als Kunden und Lieferanten als Partner stehen dann vor fundamentalen Fragen: Wo liegen die Risiken? Wer kann profitieren? Und wie navigiert man sicher durch diese Transformationsprozesse?

Ein Blick auf die typischen Phasen solcher Fusionen zeigt, wo sich Fallstricke verstecken und wo kluge Akteure echte Vorteile erzielen können.

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Security-GAU

localmind.ai und der Security-GAU: Eine Katastrophe mit Ansage?

Künstliche Intelligenz begeistert Unternehmen und Organisationen durch ihre Möglichkeiten, Daten zu analysieren, Prozesse zu automatisieren und Innovationen zu fördern. Doch die Schattenseite dieser Entwicklung zeigt sich spätestens dann, wenn die IT-Sicherheit vernachlässigt wird. Der aktuelle Sicherheitsvorfall beim österreichischen KI-Startup localmind.ai ist ein warnendes Beispiel dafür, wie gravierend die Folgen einer falschen Priorisierung beim Aufbau von KI-Plattformen sein können.Weiterlesen

KI-Krankenhaus-MIT-Studie

Warum 95 % der KI-Projekte scheitern – und wie Unternehmen echten Mehrwert schaffen

Künstliche Intelligenz ist spätestens seit der Einführung von ChatGPT und anderen generativen Modellen das Top-Thema der digitalen Transformation in vielen Unternehmen. Doch zwischen Hype und Realität klafft eine Lücke: Die aktuelle MIT-Studie „The GenAI Divide: State of AI in Business 2025“ liefert einen ernüchternden Befund – 95 % aller KI-Pilotprojekte in Unternehmen scheitern und erzielen keinen messbaren ROI. Die Probleme liegen aber nicht in der KI selbst.Weiterlesen